Mit der 1941 produzierten turbolenten Fliegerkomoedie "QUAX, DER BRUCHPILOT" sorgte Hauptdarsteller Heinz Ruehmann dafuer, dass die Deutschen auch waehrend den Gegebenheiten des Zweiten Weltkrieges etwas zu lachen hatten. Dies ist allerdings nicht ganz unumstritten, weil viele in der Glorifizierung eines Fliegerhelden zuviel Propaganda fuer das damalige Nazi-Regime sahen. Unterhaltsam, witzig sowie charmant ist der Streifen aber allemal. Und die Zwaenge der Zeit sollte man bei heutiger Betrachtung vielleicht ausser Acht lassen.
Kurzer Handlungsablauf:
Der kleine Bueroangestellte Otto Groschenbuegel alias Quax (Heinz Ruehmann) gewinnt in einem Preisausschreiben eine Ausbildung zum Piloten, wird jedoch wegen seiner Angeberei und Disziplinlosigkeit schon kurz nach der ersten Unterrichtsstunde wieder vor die Tuer gesetzt. Da er in seiner Heimatstadt bereits eine Legende ist, bleibt Quax nichts anderes uebrig, als den Kurs doch noch erfolgreich zu beenden.
Heinz Ruehmann, selbst leidenschaftlicher Pilot, sass bei den Flugaufnahmen persoenlich hinter dem Steuerknueppel. Bis weit in die 1970er Jahre froente er seinem Hobby, der Privatfliegerei, wobei fuer einen eventuellen Notfall zuletzt stets ein Sicherheitspilot mitflog.